Lebenslauf

klaus_ernst_titelGeboren am ersten November 1954 in München. Ausbildung zum Elektromechaniker, Wahl zum Jugendvertreter und Betriebsrat. Seit 1972 Mitglied der IG Metall. Wahl zum Vorsitzenden des Ortsjugendausschusses der IG Metall und der DGB Jugend in München. Studium der Volkswirtschaftslehre und Sozialökonomie von 1979 bis 1984 in Hamburg, Abschluss als Diplom-Volkswirt und Diplom-Sozialökonom.

Mitarbeit in der Organisation des Streiks 1984 zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche. Nach dem Studium Anstellung als Gewerkschaftssekretär in der Stuttgarter IG Metall. Seit 1995 gewählter erster Bevollmächtigter in Schweinfurt.
Seit 2001 finden unter der Führung der IGM während seiner Arbeitszeit bundesweit beachtete Protestkundgebungen gegen die arbeitnehmerfeindliche Politik der SPD geführten Bundesregierung statt.

Mitinitiator der „Initiative für Arbeit und soziale Gerechtigkeit“, Ausschluss aus der SPD 2004. Gründungsmitglied und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Vereins und der Partei Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit WASG (bis 16. Juni 2007).

Am 16. Juni 2007 auf dem Gründungsparteitag der Partei DIE LINKE zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt und in dieser Funktion am 24. Mai 2008 bestätigt. Am 15. Mai 2010 wurde Ernst mit 74,9 Prozent – neben Gesine Lötzsch in der Doppelspitze – zum Parteivorsitzenden der LINKEN gewählt. Beim Göttinger Parteitag der LINKEN am 02./03. Juni 2012 stellte er sich nicht noch einmal als Parteivorsitzender zur Wahl.

Wahl zum Abgeordneten des Deutschen Bundestages im Jahre 2005 und 2009 als Spitzenkandidat der Landesliste Bayern. Bis 2010 Leiter des Arbeitskreises „Arbeit und soziale Sicherung“ und bis Juni 2012 Mitglied im Fraktionsvorstand der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Seit Oktober 2013 ist Klaus Ernst stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie Leiter des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Finanzen.

Inhaltliche Schwerpunkte liegen insbesondere in der Arbeits-,Sozial-, und Gewerkschaftspolitik.